Max Alexander Sahliger

(Bass-Bariton)

 

 

Max A. Sahliger ist Schüler von KS Prof. Rudolf Holtenau, KS Wicus Slabbert und Stephen Chaundy. Seine Ausbildung vervollständigte der junge Bass-Bariton unter anderem in Meisterkursen bei KS Heinz Zednik, Robert Barefield (Arizona State University) und Norman Shetler (Lied).

Seit seinem Diplom am Konservatorium Wien 2007 ist Max Sahliger freiberuflich tätig und hat als Solist an mehreren CD-Produktionen mitgewirkt unter anderem für das Label „Naxos“ in Tschechien im Rahmen der ersten Gesamteinspielung von Johann Strauss´ „Jabuka“ - das Apfelfest (im Februar 2007 erschienen) wo er den Wirten Staklo und den Diener Sava sang.

2008 erschien die erste Einspielung von Alexander Blechingers Oper Max und Moritz bei Harmonia Classica in der Sahliger als Bauer Mecke zu hören ist.

2007 gewann Sahliger den 1. Preis beim Wienerlied und Operettenwettbewerb des

Humanitären Bundes der Berufssänger in Wien.

Im Januar 2009 sang er den Kellner (Bass) in Richard Strauß´ „Rosenkavalier“ unter Christian Thielemann. Weitere Vorstellungen in der Münchner Philharmonie und im Théâtre des Champs-Élysées im Februar des selben Jahres. Eine DVD dieser Produktion ist bei Decca verlegt.

In der Saison 2009/2010 war er an der deutschen Oper am Rhein engagiert, wo er in Düsseldorf als 2. Gralsritter in Parsifal unter Axel Kober und in Duisburg als 2. Soldat in Salome unter Wen-Pin Chien zu hören war.

2010 war Max Sahliger Finalist beim 29. internationalen Hans Gabor Belvedere Wettbewerb in Wien und wurde infolge Stipendiat der Internationalen Schweizer Opernwerkstatt.

Seine solistische Tätigkeit führte ihn neben Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Schweiz, Luxemburg, Belgien, Bulgarien und Frankreich auch schon mehrmals nach Japan, wo er zuletzt 2007 als Dottore Grenvil in Verdis Traviata und 2012 als Sagrestano in Puccinis Tosca zu hören war. Im gleichen Jahr nimmt Max Sahliger an der CD-Produktion „Musikalische Grüße aus dem Waldmüllerzentrum“ teil, wo er als Ollendorf (Bettelstudent/Millöcker) und Papageno (Zauberflöte/Mozart) zu hören ist und welche von der Stadt Wien produziert wurde.

In den Jahren 2013-2015 war Max Sahliger mit dem jungen Opernverein Oh!pera aktiv und war in mehreren Produktionen von Mozarts „le nozze di Figaro“ als Bartolo und Antonio zu hören, so beispielsweise im Stadttheater Bruck an der Leitha im Herbst 2013,

oder im Herbst 2014 beim Opernfestival Völkermarkt.

Ebenfalls 2014 gastierte der Bass-Bariton auf Einladung des International Robert Stolz Club Belgie im Rahmen zweier Orchesterkonzerte im belgischen Antwerpen.

Im Sommer 2014 war er gleich in 2 Neuproduktionen der Mozart´schen „Zauberflöte“ als Sarastro zu erleben: Einmal unter dem Dirigat von Florian Krumpöck im Wiener Casino Baumgarten und beim „Festival am Semmering“ unter Vinicius Kattah, wo Max Sahliger ebenfalls den „Sprecher“, als auch den „Geharnischten“ verkörperte.

Zum Jahreswechsel 2014/2015 konnte sich der junge Bass-Bariton auf einer Tournée des Salzburger Operettentheaters als Senator Testaccio in „eine Nacht in Venedig“ von Johann Strauss Sohn von seiner komischen Seite zeigen, die auch bei den Konzerten des „Heiteren Kontrastprogramms“ nie zu kurz kommt.

Bei den Baden-Badener Osterfestspielen 2015 war Max Sahliger erneut als Kellner im „Rosenkavalier“ zu hören, diesmal unter der Regie von Brigitte Fassbaender und dem Dirigat von Sir Simon Rattle (Berliner Philharmoniker).

Im Herbst und Winter 2015 erfolgte eine weitere Neuproduktion der „Zauberflöte“ mit Max Sahliger als Sarastro, Sprecher und Geharnischter, die sowohl beim Opernfestival Völkermarkt, als auch im Stadttheater Bruck an der Leitha, sowie im Casino Baumgarten in Wien zu erleben war.

Im Herbst selbigen Jahres befand sich der Bass-Bariton mit der Compagnia d´Opera di Milano unter der musikalischen Leitung von Luciano di Martino auf einer ausgedehnten Europatournée, die ihn nach Bulgarien, Deutschland, Österreich und Luxemburg führte. Hierbei war er in Puccinis „Tosca“ als Sagrestano zu erleben, den er bereits 2012 in Japan, als auch konzertant 2014 im slowakischen Zilina unter Christian Pollack verkörpert hatte.

Im Winter 2016/17 war Max Sahliger als Major Wangenheim in Millöckers „Bettelstudent“ erneut mit dem Salzburger Operettentheater auf einer ausgedehnten Tour durch den deutschen Sprachraum. Im Frühjahr 2017 gastierte er erstmals im Letzten Erfreulichen Operntheater in Wien, wo er in Wagners „Tannhäuser“ den Landgraf Hermann sang. Im Juni und Juli des gleichen Jahres war er beim Sommerfestival Kittsee als Feri Bacsi in der „Csárdásfürstin“ von Kálmán zu erleben.

Im vergangenen Oktober gastierte der Bass-Bariton als Samuel in „Ballo in Maschera“ (Verdi) an der Staatsoper Brasov (Rumänien), wo er auch im Rahmen eines grossen Galakonzerts als Fiesco in Verdis „Simon Boccanegra“ zu hören war, gefolgt von einer anschliessenden Tour durch den deutschen Sprachraum mit „Ballo in Maschera“. Im Winter 2017/18 befand sich Max Sahliger erneut mit dem Salzburger Operettentheater auf Tour durch die deutschsprachigen Gebiete; diesmal in der Rolle des Dorfschulze Schneck in Zellers „Vogelhändler“. Derzeit steht er in der Wiederaufnahme von Wagners „Tannhäuser“ (Landgraf Hermann) im Letzten Erfreulichen Operntheater auf der Bühne, wo er im kommenden Sommer in Wagners „Lohengrin“ erstmals als König Heinrich zu hören sein wird.

 

Neben seiner solistischen Tätigkeit als Opernsänger ist Max Sahliger auch als beliebter Konzert- und Wienerliedinterpret, sowie auch als Operetteninterpret gefragt, daneben hat er auch Erfahrungen als Chorist bei Produktionen des Philharmonia Chores Wien gesammelt, so zum Beispiel bei den Salzburger Festspielen.